News aus der deutschen Wirtschaftsförderung

Kann Mittelhessen vom „Brexit“ profitieren?

„Wir Mittelhessen begrüßen die Idee der Landesregierung, umsiedlungswillige Institutionen und Unternehmen aus Großbritannien nach Hessen einzuladen“ erklärte Jens Ihle, der Geschäftsführer der Regionalmanagement Mittelhessen GmbH anlässlich der Pläne des Hessischen Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir, Mitte August 2016 für Gespräche nach London zu fahren. Neben einzelnen Besuchen seien Maßnahmen wie Delegationen, Roadshows und ein Mix verschiedener Kommunikationsmittel geplant. Ihle weiter: „Für Hessen als Standort zu werben, ist generell eine gute Idee, und kann sich aufgrund der aktuellen Entwicklungen in England ganz besonders auszahlen.“ Das mittelhessische Regionalmanagement macht in diesem Zusammenhang deutlich, dass Hessen nicht nur aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet besteht,

Weltweit sind Metropolregionen oftmals größer als Rhein-Main und die daraus entstehenden Wege werden in Kauf genommen. So erscheine es nicht unrealistisch, ganz Hessen in die Vermarktung einzubeziehen. Außer dem Finanzplatz gibt es weitere starke Branchen in Hessen seinen Regionen.

Das Vorgehen der Wirtschaftsförderungen erfolge nach einer intensiven Analyse kooperativ, und Mittelhessen profitiert dabei von den Erfahrungen und dem Know-How seiner Partner. Waldschmidt ergänzt: „Als Wirtschaftsförderung des Landes ist die enge Kooperation mit den drei hessischen Regionen ein elementarer Pfeiler unserer Standortmarketingaktivitäten. Dabei reichet die Zusammenarbeit von internationalen Veranstaltungen zur Bewerbung des Wirtschaftsstandortes Hessen und der direkten Investorenansprache im Ausland bis zu gemeinsamen Projekten in den Regionen zu speziellen Themen oder Branchen.“ Ihle und Waldschmidt versprechen sich dadurch die größten Chancen und sind sich einig: „Diese Zusammenarbeit vom Land über die Region auf die lokale Ebene ist für uns unverzichtbar.“

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