News aus der deutschen Wirtschaftsförderung

Gründungen nahmen in den letzten Jahren kontinuierlich ab

In Limburg fand der 19. Gründertag statt, organisiert von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der Kreishandwerkerschaft, der Industrie- und Handelskammer und der Agentur für Arbeit.

Ralf Fischer, Pressesprecher der Agentur für Arbeit, und Ulrich Heep, Präsident der Industrie- und Handelskammer Limburg, präsentierten die Gründungszahlen, die in Hessen im vergangenen Jahr um 11,3 Prozent zurück gegangen waren. Im Vergleich zu vor fünf Jahren sanken die Gewerbeanmeldungen sogar um 20 Prozent.

Die Begründung für die rückläufigen Zahlen ist, dass weniger Menschen das Risiko der Selbstständigkeit eingehen, wenn sie einen gesicherten Arbeitsplatz haben können. Ulrich Heep hofft auf Hilfe von der Politik. „Junge Menschen müssen früh mit den Themen Wirtschaft und Selbstständigkeit in Berührung kommen.“

In vielen Branchen sind mehr Männer selbstständig, sie bilden mit 60 Prozent gegenüber den Frauen die größere Gruppe, der Anstieg der weiblichen Freiberufler ist jedoch deutlich höher als der männlichen. Klar von Männern dominiert bleibt weiterhin das Handwerk, hier bildet lediglich das Friseurhandwerk eine Ausnahme.

Beim 19. Gründertag fanden Gründungsinteressierte zahlreiche Informations- und Beratungsangebote bezüglich Finanzierung, Steuerrecht und Wirtschaftsförderung. Auch die soziale Absicherung und der Auftritt im Internet und über soziale Netzwerke waren Thema.

Weitere Details liefert der Artikel “Immer weniger Gründungen”.