News aus der deutschen Wirtschaftsförderung

Debriefing als Know-how-Sicherung

 Wie kann das Wissen eines Mitarbeiters gesichert werden, wenn er oder sie Ihre Einrichtung verlässt und das Wissen nicht verloren gehen soll? Damit das oft über Jahre angesammelte Know-How und die Erfahrung im Team und Wirtschaftsförderung bleibt ist das Debriefing eine unumgängliche Methode der Wissenssicherung. Ein Debriefing kann unterschiedlich ausfallen. Dabei kann schon, bevor die Person die Einrichtung verlässt, eine kurze Nachbesprechung hilfreich sein, um festzuhalten, wie und warum der Mitarbeiter seine Aufgaben auf eine bestimmte Art und Weise erfolgreich erledigt hat. Aber auch ein umfassendes Abschlussgespräch, das sogenannte Experten-Debriefing, oder die genaue Einarbeitung des Nachfolgers gehören zum Debriefing. Das Debriefing ist meist eine Frage-Antwort-Situation, in der unter anderem folgende Fragen gestellt werden: Worauf kam es bei diesem Job besonders an? Was lief gut und was lief schlecht? Was waren die wichtigen Gründe dafür?

Für den Interviewten können beim Debriefing verschiedene Probleme auftauchen. Zum einem, dass der Mitarbeiter, der die Einrichtung verlässt, keine Motivation mehr hat sich noch mal hinzusetzen und die ganzen Schritte seiner Arbeit zu reflektieren, da er vielleicht schon in Gedanken bei seiner neuen Stelle ist. Aber auch organisatorische Probleme, wie Zeitmangel für ein ausführliches Debriefing, führen zu einer lückenhaften Dokumentation. Insofern ist es für die Know-How-Sicherung wichtig, schnell zu reagieren sobald eine Stellenumbesetzung bekannt wird.   

Wenn Sie mehr über die Know-How-Sicherung erfahren wollen, dann melden Sie sich bei Hartmut Zenker.