News aus der deutschen Wirtschaftsförderung

Bericht zur EU-Arbeitslosenquote

Obwohl die Arbeitslosenquote in der EU immer noch hoch ist, verbessert sich die Lage am Arbeitsmarkt. Im ersten Quartal 2015 verzeichnete die EU 23,6 Millionen Arbeitslose.

Marianne Thyssen, zuständige EU-Kommissarin für Beschäftigung, Soziales, Qualifikation und Arbeitskraftmobilität, sieht die Langzeitarbeitslosigkeit als eines der schwerwiegendsten Probleme. “Je länger Menschen arbeitslos sind, desto schwerer finden sie wieder Arbeit und desto größer ist ihr Risiko zu verarmen, an den Rand der Gesellschaft gedrängt und ausgegrenzt zu werden.”

Einen Beitrag zum Arbeitsplatzintensiven Aufschwung soll die 315 Mrd. Euro schwere Investitionsoffensive für Europa leisten, indem sie die Investitionsquote erhöht. Seit 2014 ist eine positive Entwicklung der Beschäftigungsquote zu beobachten, seit 2014 steigt sie jährlich um 1%, unter anderem verursacht durch die günstige Entwicklung bei den Arbeitskosten.

Auch die Arbeitskräftemobilität ist gestiegen und trug dazu bei, die Unterschiede der Arbeitslosenquote zwischen den Ländern zu dämpfen. Im Vergleich ist das Mobilitätsniveau in Europa jedoch weiterhin gering: In den USA leben fast 30% der Erwerbstätigen nicht in dem Bundesstaat, in dem sie geboren wurden. In der Europäischen Union sind es nur etwa 5%, die nicht in ihrem Geburtsland arbeiten.

So berichtet der Artikel "Bericht zu EU-Arbeitsmarktentwicklungen: Beschäftigung legt zu".