News aus der deutschen Wirtschaftsförderung

589.000 € Zuschuss für industrielle FuE-Partnerschaft

Ausgangssituation:

Mehrere Unternehmen der Blechumformung hatten ein neues technologisches Verfahren kennengelernt, das in der Serienfertigung von Metallteilen heute schon eine gewisse Rolle spielt und gegenüber konventionellen Bearbeitungs-methoden zahlreiche prozessbedingte Vorteile aufweist.

Die praktischen Anwendungsmöglichkeiten des Verfahrens in der Einzelteilfertigung, speziell für die Werkzeugherstellung für Stanzprozesse, waren jedoch noch völlig unbekannt. Aufgrund der Anforderungen des Marktes, z. B. hinsichtlich der Verwendung hochfester Werkstoffe sowie aufgrund des steigenden Wettbewerbsdrucks aus Fernost und Osteuropa hatten die Unternehmen ein hohes Interesse, das Verfahren zur Qualitätssteigerung und Kostensenkung für sich zu erschließen. Für die mittelständischen Betriebe bedeutet ein solches Projekt jedoch ein hohes wirtschaftliches Risiko, da das Ergebnis und damit die Einsetzbarkeit der neuen Technologie völlig offen war.

Ziel der Beratung:

In mehreren vorbereitenden Sitzungen wurde ein erfolgversprechendes Projektkonzept ausgearbeitet und das passende Konsortium zusammengestellt. Es bestand aus drei Industrieunternehmen und einer Schulungsgesellschaft. Für das risikobehaftete Projekt schien eine Zuwendung des Förderprogramms KMU-Innovativ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung möglich. Nach einer erfolgreichen Projektskizze sollten die Anträge für das Förderprogramm ausgearbeitet werden.

Ergebnis:

Im Ergebnis konnten Zuwendungen in Höhe von 589.000 € über das Förderprogramm "KMU-Innovativ: Produktionsforschung" erfolgreich erschlossen werden. Damit konnten die Projektbeteiligten 60 % ihrer Projektkosten abdecken. Die Zuwendungen erstreckten sich über einen Zeitraum von zwei Jahren. Das Projekt wurde inzwischen erfolgreich abgeschlossen. Ein Folgeprojekt ist in Vorbereitung.