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Spanien hui, Deutschland naja... Talente zieht es nach Spanien

Neueste Ergebnisse des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung zeigen auf, dass sich Hochqualifizierte vorwiegend nach Spanien verändern und Deutschland stagniert.

In den vergangenen Jahren sind zwar mehr Hochqualifizierte aus den EU-Ländern nach Deutschland zugezogen als abgewandert sind, allerdings ist dies ein geringer Anteil. Erstmalig wurde die Wanderungsbewegungen von hochqualifizierten Arbeitnehmern zwischen 13 europäischen Staaten während der Jahre 1999 und 2006 untersucht. So kam dabei heraus, dass jedes Jahr etwa 27.500 Deutsche mit Hochschulabschluss die Bundesrepublik verlassen, um im europäischen Ausland zu arbeiten. Wiederum ziehen etwa 32.000 Hochqualifizierte aus anderen EU-Ländern nach Deutschland, woraus sich im Schnitt ein jährlicher Zuwanderungsgewinn von 4.500 ergibt.

Spanien ist mit einem jährlichen Wanderungsgewinn von 13.300 Hochqualifizierten Zuwanderern das beliebteste Ziel der Akademiker. "Bei Vergleich der Wanderungsbilanz von Hochqualifizierten liegt Deutschland nur im Mittelfeld der europäischen Einwanderungsländer", so Andreas Ette vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung. Dies zeigt auf, dass sich auch die kommunale Wirtschaftsförderung mehr um Talente kümmern muss.

 Hier finden Sie den ganzen Artikel des Bundesinstitutes für Bevölkerungsforschung.

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