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Fachkräftemangel in Deutschland!

"Und wenn der demografische Wandel stärker zugreift, droht gar eine Arbeitsmarktkrise mit umgekehrten Vorzeichen" schrieb Christian Lindner, Generalsekretär der FDP, vor wenigen Tagen im Handelsblatt. Und nicht nur in den sogenannten MINT-Berufen, sondern auch in Dienstleistungsberufen werden Fachkräfte knapp sein. Der brandenburgische Arbeitsminister Baaske, geht davon aus, dass es ab 2015 auch einen erhöhten Bedarf an Fachkräften im Bereich der Kunst-, der Sprach- und der Kulturwissenschaft sowie in der Gesundheitswirtschaft geben wird.

Welche Auswirkungen des Fachkräftemangels Unternehmen auf ihre Leistungsfähigkeit erwarten, zeigt das Ergebnis einer aktuellen Arbeitsmarktanalyse der IHK Mittlerer Niederrhein in Kooperation mit der Hochschule Niederrhein. Ihre größte Befürchtung ist, nicht mehr flexibel genug auf Marktveränderungen reagieren zu können. So gehen jeweils rund 60 % der in der Studie befragten Unternehmen (sicher bzw. wahrscheinlich) davon aus, dass die Produktionsabläufe behindert werden, die Personalkosten steigen werden, die Produktivität sinken wird und / oder die Innovationsprozesse ins Stocken geraten.

Hier finden Sie die Arbeitsmarktanalyse der IHK Mittelerer Niederrhein und den Artikel des Handelsblatts.

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